Frau Doktor BodyMod

So, meine Lieben – ich bin ja normalerweise mal ganz gerne jemand, der meckert wenn Leute sich mit BodyModification oder anderen Themen nicht (meiner Meinung nach) ausreichend auseinander gesetzt haben, oder zu einseitig darüber schreiben.

Okay, meist sind es auch reisserische Boulevard Artikel oder Blog und Foren-Posts wo das nicht unbedingt angebracht ist – also viel Wind um nichts, alles ganz normal. Wenn es allerdings um eine Doktorarbeit geht, dann liegt die Messlatte WIRKLICH hoch und wenn dann auch noch der Titel lautet:

Body Modification:
psychologische Aspekte von Piercings
und anderen Körperveränderungen

… dann ist meine Erwartungshaltung ins unermessliche gesteigert!

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Also begebe ich mich an die Lektüre, aber dank der 300 Seiten Umfang (wobei ein großer Teil Statistik ist, der für mich weniger interessant ist) habe ich es seit Januar nicht geschafft das mal am Stück zu lesen … ABER … immerhin angelesen und durchgezapped zu den Punkten meines höchsten Interesses … tja, und ich muss wirklich sagen: DANKE! … eine wirklich gelungene Arbeit! Ein bissl viel BME (wie üblich … was sich dann in Sachen wie „Arten der Scarification: Dremel, Säure – Skari … usw. niederschlägt) aber durchaus fundiert und sehr umfangreich!

Ergo: Ich empfehle ungern Bücher, die ich selbst nicht (bis zum Ende) gelesen habe, aber ich will es euch nicht länger vorenthalten!!

Also, ne große Tasse Tee kochen den neu auf der CeBit erworbenen eBook Reader anschmeissen und ran an den Speck:

PDF Download: Body Modification:
psychologische Aspekte von Piercings und anderen Körperveränderungen
von Rhea Kälin
(Uni Zürich Open Repository and Archive)

Ein Gedanke zu „Frau Doktor BodyMod“

  1. Danke für Dein Kompliment! Ich freue mich sehr, wenn mein Doktorarbeit Anklang findet – und umso mehr, wenn das Kompliment von jemandem kommt, der selbst Körperschmuck trägt!
    Alles Gute und die besten Wünsche aus der Schweiz!
    Rhea Kälin

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